Thermokomposter – ja oder nein?
veröffentlicht am 02.10.2011
Im Herbst wie im Frühjahr heißt es für viele Hobbygärtner: Los geht’s. der Garten muss „fit“ gemacht werden. Wenn es um die Vorbereitung für den Winter geht, dreht es sich meistens um Heckenschneiden und anderen Pflanzen stutzen. Auch müssen abgeblühte Blumen wie zum Beispiel Rosen fachgerecht zurückgeschnitten werden. Doch wohin mit dem „Abfall“? Viele Gärtner setzen auf den guten, alten Komposthaufen, der im Laufe der Zeit die Gartenabfälle zu neuer Erde und gutem Dünger umwandelt. Doch das dauert.
Effiziente Rohstoff-Rückgewinnung
Schneller geht es mit dem sogenannten Thermokomposter. Lassen bei herkömmlichen Komposthaufen die Erfolge gut und gerne zwei bis drei Jahre auf sich warten, so erzielt man beim Thermokomposter schon innerhalb eines viertel Jahres sichtbare Ergebnisse. Außerdem erspart man sich beim Thermokompster in de Regel die Zugabe von kalk oder anderen Zersetzungsbeschleunigern, was sicher die ein oder andere Arbeitsstunde weniger bedeutet.
Die Kosten im Blick
Wer jetzt dagegen halten will, dass ein Thermokomposter doch weit teurer ist als ein einfacher Komposthaufen aus Holz, der hat auf den ersten Blick natürlich recht. Bedenkt man jedoch die Einsparung an Arbeitszeit und Zusatzmitteln sowie die schnelle Wiederverfügbarkeit der kompostierten Materialien, amortisiert sich die Anschaffung in kurzer Zeit. Zudem bieten diverse Baumärkte in regelmäßigen Abständen gute Rabattaktionen, bei denen man etliche Euros sparen kann. Und ein letztes Plus: Die für gewöhnlich nicht unerhebliche Geruchsbildung beim Kompostieren wird beim Themokomposten auch vermindert, was vor allem auch die Nachbarn freuen wird.
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