Städtische Blumenbeete leiden unter Sparmaßnahmen
veröffentlicht am 08.07.2010
Nicht nur die Hitze macht derzeit vielen Blumen und Pflanzen zu schaffen – auch die Sparmaßnahmen der Gemeinde sorgt für hängende Blumenköpfe in den städtischen Beeten. Durch immer weitere Sparmaßnahmen leidet hier auch die Pflege.
Ein Beispiel dafür ist die Stadt Stolberg. Hier brachte man bislang jährlich knapp 50.000 Euro auf, um Fremdfirmen mit der Pflege der öffentlichen Blumenbeete zu beauftragen. Doch dieses Geld fehlt nun schlichtweg in den Kassen! Somit wird man zukünftig an dieser Stelle sparen müssen und die Pflege fast zwangsläufig vernachlässigen. Statt den Fremdfirmen wird hier nun eigenes Personal des Technischen Betriebsamts (TBA) zur Pflege eingesetzt. Zusätzliches Personal kann hierfür jedoch nicht eingestellt werden. Somit werden wohl viele Blumenbeete hierunter zu leiden haben.
So wie in Stolberg sieht es auch in vielen anderen deutschen Städten und Gemeinden aus. Eine Verzierungsmaßnahme wie Blumenbeete sind in der Regel einer der ersten Posten an denen man sparen kann, ohne ganz konkret jemand bestimmten damit “Weh zu tun”. Von daher sind es zuerst solche Bereiche an denen Gemeinden den Rotstift ansetzen.
Schade nur für viele Bürger, die jetzt auf verdorrte Blumenbeete blicken müssen…
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