Rosen – nicht nur im Beet eine wahre Pracht
veröffentlicht am 02.10.2011
Sie gilt als die Königin der Blumen – die Rose. In so ziemlich jedem Garten steht mindestens ein Rosenstock und bringt „adligen“ Glanz in das Beet. Aber auch all jene, die keinen Garten haben, möchten oft auf Rosen nicht verzichten, und so kann man aktuelle den Trend zur Rose in Kübeln und Balkonkästen beobachten. Grundsätzlich kann man die meisten Arten auch problemlos so halten, sofern man vor allem berücksichtigt, dass Rosen Tiefwurzler sind, weshalb man beim Kauf der Gefäße darauf achten sollte, dass diese tief genug sind. Eine Kübelhöhe und ein Durchmesser von 40 cm sind Mindestmaße. Aus welchem Material die Gefäße bestehen, ist hingegen Nebensache. Holz, Terrakotta, Kunststoff, Steingut, Weidenkorb und Keramik – hier ist erlaubt, was gefällt. Allerdings sollte man immer im Hinterkopf behalten, dass die Kübel frostsicher sein sollten, damit die Rose auch im Winter draußen bleiben kann.
Wo und wie die Rosen lange „munter“ bleiben
Der Standort der Kübel oder Kästen sollte zwar durchaus sonnig sein, doch da der Rose auf den sich aufheizenden Fliesen oder Platten auf Balkon und Terrasse die ausgleichende Kühle der Erdbodens fehlt. Die starke Sonneneinstrahlung kann der Rose dann ziemlich heftig zusetzen. Wer nun keine Möglichkeit hat, der Rose zumindest ein Stück weit Schatten zu bieten, der sollte zumindest auf kleinblättrige Sorten ausweichen, denn je kleiner die Blätter, desto weniger empfindlich sind Rosen in Sachen Sonne und desto besser werden sie mit hohen Strahlungswerten fertig. Weniger gut kommen alle Rosenarten mit Staunässe klar. Daher muss in den Kübeln die Möglichkeit vorhanden sein, dass das überschüssige Gießwasser ablaufen kann. Andernfalls sterben die lebenswichtigen Feinwurzeln ab. Apropos absterben – Rosen sind robuster, als man vielleicht gemeinhin annimmt. Wie schon oben kurz angedeutet, kann man Kübelrosen durchaus im Freien überwintern. Dazu ist es allerdings von Nöten, die Wurzeln forstsicher zu machen. Das schockartige Gefrieren der Kübel zum Beispiel muss unter allen Umständen verhindert werden, weil sonst der Frost zu schnell und ohne Übergangszeit auch zu den Wurzeln vordringen würde. Die Rose könnte sich auf diesen Temperatursturz nicht ausreichend „vorbereiten“ und würde im schlimmsten Fall eingehen. Einen guten Schutz bieten Isolationsschichten aus Noppenfolie, Kokosfasern oder Laub, die man über den Kübel packt und ihn so isoliert. Die Triebe über der Erde deckt man am besten mit Sackleinen ab, um sie so vor den kalten und vor allem sehr trocknen Winterwinden zu bewahren.
Beachtet man all diese Tipps, kommen die Rosen nicht nur gut über den Winter, sondern bleiben auch das gesamte Jahr über „topfit“.
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