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Der Oleander

veröffentlicht am 26.06.2011

Der Nerium oleander, besser bekannt als einfach nur Oleander, gehört zu den Apocynaceae und ist als immergrüner Strauch unter Garten- und Balkonliebhabern gern gesehen. Der bis zu drei Meter hoch werdende Oleander blüht üppig und dehnt sich, sofern er genügend Platz hat, auch in der Breite aus. Die lanzettförmigen und ledrigen Blätter werden bis zu 15cm lang und umgeben die rosa oder weiß farbigen Blüten der Wildformen. Bei den Zuchtvarianten gibt es zudem noch die Farben lachs, dunkelrot, orange, gelb und etliche Zwischentöne.

Der Rhododendron

veröffentlicht am 24.06.2011

Er blüht wunderschön und auch in zig Farben und wenn man ihn richtig pflegt, bringt er einem viel Freude – der Rhododendron. Aber falsch gegossen oder nicht optimal gedüngt darbt er traurig vor sich hin. Daher sollte man von vornherein auf einige Dinge achten, wenn man sich einen Rhododendron anschafft. Zunächst gilt es, den richtigen Standort zu wählen. Dieser sollte ihn vor den trockenen winterlichen Ostwinden schützen und genügend Schatten bieten. Allerdings darf es auch nicht zu dunkel sein, denn der Rhododendron ist kein Schattengewächs.

Die Fuchsie

veröffentlicht am 18.06.2011

Kaum eine andere Balkonblume ist derart vielfältig wie die Fuchsie. Es gibt sie in Größen zwischen ganz klein und riesig, bunt- oder grünlaubig, ausladend, schmal, aufrecht, kriechend oder hängend und man kann sie in alle möglich Formen wie Hecken, Kronenbäumchen oder Spalieren bringen. Die Blüten sind meistens trompeten, röhren, glocken- oder barockförmig. Die über 100 bekannten Wildarten hat man seit 1832 gekreuzt, so dass es heute in Europa ca. 6000 Hybriden (Kultivaren) gibt.

Standort
Die Fuchsien mögen es warm und hell, man pflanzt sie also am besten bodennah. Mit Wasser kann man ruhig etwas sparsamer sein – am besten gießt man die Fuchsien früh bzw. nach der großen Hitze, denn währenddessen ist die Wasseraufnahme wegen der geschlossenen Spaltöffnungen auf der Unterseite der Blätter nicht möglich.

Die verschiedenen Fallen der Karnivoren Teil II

veröffentlicht am 16.06.2011

Die Saugfallen
Das Saugfallen-Prinzip ist eine sehr effektive Methode der „Jagd“, doch es funktioniert nur unterirdisch oder unter der Wasseroberfläche. Die Saugfallen-Karnivoren bauen zunächst einen Unterdruck auf. Kommt ein Beutetier vorbei, gleicht dieser sich explosionsartig aus und zieht wie ein Sog das Beutetier in die Pflanze.

Die Fallgrubenfallen
Bei diesen Karnivoren-Typen schaffen die Blätter einen Hohlraum, in den die Beute bei Kontakt hineinfällt. Die Wände im Inneren sind dann so glatt, das das Insekt nicht mehr herauskrabbeln kann und verdaut wird. Man unterscheidet hier noch zwei Untergruppen, die Kannenpflanzen und die Krugpflanzen auf der einen sowie die Schlauchpflanzen auf der anderen Seite. Zu ersteren gehören unter anderem die Sumpfkrüge.

Die verschiedenen Fallen der Karnivoren Teil I

veröffentlicht am 12.06.2011

Bei den Karnivoren unterscheidet man grundsätzlich fünf verschiedenen Fallentypen, deren Kategorisierung von der Fähigkeit der Pflanze, sich in Verbindung mit dem Fangen und Verdauen ihrer Beutetiere aktiv zu bewegen, abhängt.

Die Klebefallen
Dieser Fallentyp funktioniert, wie der Name schon vermuten lässt, mittels klebrigen Sekrets. Dieses tritt über Drüsen an den Tentakelspitzen der Blätter oder auf den Blättern selbst aus, lockt das Insekt erst an und verhindert dann, dass das Beutetier entkommen kann. Anschließend ausgeschüttete Enzyme setzen den Verdauungsprozess in Gang. Einige Arten vertrauen allerdings auf Wanzen, die die Beute aussaugen und über deren Ausscheidungen die Pflanze an die Nährstoffe gelangt. Zu den Klebefall-Typen gehören unter anderem der Sonnentau, das Taublatt und die Schusspflanzen. Letztere sind zugleich die größte Gattung der fleischfressenden Pflanzen.