veröffentlicht am 20.07.2011
Am bekanntesten sind ihre dunkelblauen Blüten, doch es gibt sie auch in vielen anderen Farben – exotisch anmutend und wunderschön: die Clematis oder Waldrebe. Sie haben ihren festen Platz in unseren Gärten und gehören dazu wie Rosen oder Buchsbaum. Ihre lianenartigen, dünnen Triebe schlingen sie um alles, was sich zum umklammern eignet – Carports, Bäume, Gitter, Zäune und Pergolen. Und ihre schnelle Wuchskraft hat ist auch nicht zu unrecht den Namen „Königin der Kletterpflanzen“ eingebracht.
Licht und Wasser
Die Clematis liebt die Sonne, kann aber bei zu viel direkter Einstrahlung verbrennen, weshalb man gerade die Wurzeln am besten schattig pflanzt und nur die Triebe in die Sonne lässt. Der Boden sollte dabei tiefgründig und genügend feucht, aber nicht nass sein. Die Clematis steht nicht gern im Wasser.
veröffentlicht am 26.06.2011
Der Nerium oleander, besser bekannt als einfach nur Oleander, gehört zu den Apocynaceae und ist als immergrüner Strauch unter Garten- und Balkonliebhabern gern gesehen. Der bis zu drei Meter hoch werdende Oleander blüht üppig und dehnt sich, sofern er genügend Platz hat, auch in der Breite aus. Die lanzettförmigen und ledrigen Blätter werden bis zu 15cm lang und umgeben die rosa oder weiß farbigen Blüten der Wildformen. Bei den Zuchtvarianten gibt es zudem noch die Farben lachs, dunkelrot, orange, gelb und etliche Zwischentöne.
veröffentlicht am 24.06.2011
Er blüht wunderschön und auch in zig Farben und wenn man ihn richtig pflegt, bringt er einem viel Freude – der Rhododendron. Aber falsch gegossen oder nicht optimal gedüngt darbt er traurig vor sich hin. Daher sollte man von vornherein auf einige Dinge achten, wenn man sich einen Rhododendron anschafft. Zunächst gilt es, den richtigen Standort zu wählen. Dieser sollte ihn vor den trockenen winterlichen Ostwinden schützen und genügend Schatten bieten. Allerdings darf es auch nicht zu dunkel sein, denn der Rhododendron ist kein Schattengewächs.
veröffentlicht am 18.06.2011
Kaum eine andere Balkonblume ist derart vielfältig wie die Fuchsie. Es gibt sie in Größen zwischen ganz klein und riesig, bunt- oder grünlaubig, ausladend, schmal, aufrecht, kriechend oder hängend und man kann sie in alle möglich Formen wie Hecken, Kronenbäumchen oder Spalieren bringen. Die Blüten sind meistens trompeten, röhren, glocken- oder barockförmig. Die über 100 bekannten Wildarten hat man seit 1832 gekreuzt, so dass es heute in Europa ca. 6000 Hybriden (Kultivaren) gibt.
Standort
Die Fuchsien mögen es warm und hell, man pflanzt sie also am besten bodennah. Mit Wasser kann man ruhig etwas sparsamer sein – am besten gießt man die Fuchsien früh bzw. nach der großen Hitze, denn währenddessen ist die Wasseraufnahme wegen der geschlossenen Spaltöffnungen auf der Unterseite der Blätter nicht möglich.
veröffentlicht am 16.06.2011
Die Saugfallen
Das Saugfallen-Prinzip ist eine sehr effektive Methode der „Jagd“, doch es funktioniert nur unterirdisch oder unter der Wasseroberfläche. Die Saugfallen-Karnivoren bauen zunächst einen Unterdruck auf. Kommt ein Beutetier vorbei, gleicht dieser sich explosionsartig aus und zieht wie ein Sog das Beutetier in die Pflanze.
Die Fallgrubenfallen
Bei diesen Karnivoren-Typen schaffen die Blätter einen Hohlraum, in den die Beute bei Kontakt hineinfällt. Die Wände im Inneren sind dann so glatt, das das Insekt nicht mehr herauskrabbeln kann und verdaut wird. Man unterscheidet hier noch zwei Untergruppen, die Kannenpflanzen und die Krugpflanzen auf der einen sowie die Schlauchpflanzen auf der anderen Seite. Zu ersteren gehören unter anderem die Sumpfkrüge.