Exotische Pflanzen im Garten anpflanzen
veröffentlicht am 04.02.2012
Das Frühjahr ist die beste Zeit des Jahres, um das Grün im Garten ein wenig auf Vordermann zu bringen. Nach einem langen und harten Winter dürfen sich Gartenfreunde wieder ihrem Lieblingshobby widmen und graben, pflanzen, setzen und pflegen. Bei vielen sieht der Garten jedoch immer gleich aus: Rosen sind die beliebtesten Blumen der Deutschen, genauso wie Erdbeeren und Tomaten häufig in Gärten der Bundesrepublik sprießen. Wer ein bisschen Gärtner-Erfahrung hat, kann sich aber auch gerne an etwas exotischere Pflanzen wagen. Palmen können in Deutschland ebenso gedeihen wie Paprika, Kiwis oder Topinambur. Die Pflanzen bringen neuen Schwung in jeden Garten und neues Gemüse auf den Teller. Gleichsam ist es ein Abenteuer, die neue und unbekannte Pflanze wachsen und gedeihen zu sehen. Wenn die ersten Blüten kommen, wird die Freude groß sein.
Nutzpflanzen zur Bodenlockerung
Viele wissen gar nicht, dass es Nutzpflanzen wie Hanf gibt, die auch für die Qualität des Bodens durchaus nützlich sein können. Hanf ist eine Nutzpflanze, aus der kostbares Hanföl gewonnen werden kann, das reich an Omega3-Fettsäuren ist. Viele kennen auch Geschäfte, in denen Pullover oder Seile aus Hanffasern angeboten werden. Die Fasern sind sehr fest und widerstandsfähig. Pflanzt man Hanfsamen, die oft auch als Cannabissamen bezeichnet werden, wird man eine positive Überraschung erleben. Die Wurzeln der Hanfpflanze können bei bestimmten Bodenverhältnissen nämlich besonders tief in den Boden dringen. Mit bis zu 140 cm übersteigt die Wurzeltiefe alle vergleichbaren Nutzpflanzen. Auch schon früher nutzte man deshalb diese Pflanze, um verhärteten Boden auf natürliche Weise zu lockern und auf Pflanzen vorzubereiten, die einen höheren Anspruch haben. Auf diese Weise konnte Getreide unter idealen Voraussetzungen gepflanzt werden. Außerdem hat Hanf die Eigenschaft, den Boden komplett zu beschatten, wodurch alles Unkraut vernichtet wird. Ein weiterer Vorteil der Hanfpflanze ist, dass sie resistent gegen Schädlinge und außerdem pflegeleicht ist. Die Energiebilanz von Hanf ist äußerst niedrig und die Pflanze ist sehr umweltfreundlich. Warum also zögern?
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