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Die Clematis – wild und kultiviert der Renner

veröffentlicht am 20.07.2011

Am bekanntesten sind ihre dunkelblauen Blüten, doch es gibt sie auch in vielen anderen Farben – exotisch anmutend und wunderschön: die Clematis oder Waldrebe. Sie haben ihren festen Platz in unseren Gärten und gehören dazu wie Rosen oder Buchsbaum. Ihre lianenartigen, dünnen Triebe schlingen sie um alles, was sich zum umklammern eignet – Carports, Bäume, Gitter, Zäune und Pergolen. Und ihre schnelle Wuchskraft hat ist auch nicht zu unrecht den Namen „Königin der Kletterpflanzen“ eingebracht.

Licht und Wasser
Die Clematis liebt die Sonne, kann aber bei zu viel direkter Einstrahlung verbrennen, weshalb man gerade die Wurzeln am besten schattig pflanzt und nur die Triebe in die Sonne lässt. Der Boden sollte dabei tiefgründig und genügend feucht, aber nicht nass sein. Die Clematis steht nicht gern im Wasser.

Drei Typen
Bei der Clematis unterscheidet man drei Arten: die frühjahrsblühenden Waldreben, die Wildarten mit kleinen Blüten und diese mit großen Blüten. Letztere verfügen dank ihrer Blüten, die gut und gerne 20 cm im Durchmesser erreichen können, einen hohen Schmuckwert. Die kleinblumigen Varianten wie die Clematis montana wachsen sehr schnell und werden daher bevorzugt zum Begrünen von unschönen Wänden, Zäunen und Dächern genommen. Wildarten wie die Clematis viticella sin extrem robust und kommen auch mit schwierigen Bodenverhältnissen gut zurecht. Selbst der größte Feind der Clematis, die gefürchtete Clematiswelke, kann ihnen keinen Schaden zufügen.

Pflanzzeit
Die beste Zeit, die Clematis zu pflanzen, ist entweder im Frühjahr oder im Spätsommer/Herbst von August bis Oktober. Da die Pflanzen sehr bruchempfindlich sind, sollte man sie zum Einpflanzen sehr vorsichtig aus dem Topf ziehen und sofort an einen geeigneten Stab o.ä. binden. Das Loch im Boden sollte 10 cm tiefer als der Topf sein, so dass zwei bis drei Knospenpaare unter der Erde verschwinden.

 

 

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