Bambus
veröffentlicht am 12.02.2012
Der Bambus ist eine exotische Staude, findet aber auch bei uns zunehmend mehr Beachtung.
Immer öfters ziert er unsere Gärten und bringt uns auch einen Hauch südliche Exotik. Es gibt den Bambus im Kübel für die Terrasse und auch direkt für den Garten als Einzelpflanze oder sogar als Sichtschutz am Zaun, als sogenannte Hecke. Der Bambus an sich ist eine schnell wachsende Pflanze, deshalb sollte ihm ein großer Platz zugedacht werden. Kauft man den Bambus im Topf, muss dieser meist gleich umgesetzt werden, denn steht der Bambus in zu kleinen Schuhen würde er regelrecht verkümmern. Ausgehen davon sollte man, dass der Topf drei Mal so groß sein soll wie der Wurzelballen. 
Von der Pflege her braucht diese Pflanze reichliche Wassergaben, denn über seine Blätter verdunstet die Pflanze viel Feuchtigkeit. Damit sie aber nicht zu nass steht, soll im unteren Teil des Topfes oder auch in der Erde eine Drainage gelegt werden. Müsste der Exote in zu nasser Erde verweilen, hätte das ein Abfaulen seiner Wurzeln zu Folge. Sind der Platz und die Wassergaben perfekt, erfreut der Bambus seinen Besitzer viele, viele Jahre mit seinen frischen glänzenden Blättern, die sich im Wind hin und her bewegen, sie glänzen in verschiedenen Schattierungen. Vor der prallen Sonne schützt sich der Bambus durch das Zusammenrollen seiner Blätter. Lockere Erde ist ihm genauso wichtig als regelmäßiger Dünger.
Auch der schönste Sommer geht einmal zu Ende, meist schneller als uns lieb ist, daher sollte man schon beim Kauf der Pflanze an seinen Winterschutz denken. Es gibt Arten die ziemlich winterhart sind und andere, die man, wie unsere herkömmlichen Kübelpflanzen in einem frostfreien Raum überwintern muss. Da es bei uns zumindest über einige Wochen eine besonders extreme Kälte geben kann, muss auch der winterharte Bambus in eine Kälteschutzfolie eingewickelt werden. Die Erde wird am besten angehäuft, um ihm so den nötigen Winterschutz zu geben. Übersehen darf man aber nicht, dass der Bambus auch gegossen wird. Ja richtig auch im Winter, selbstverständlich nur dann, wenn der Boden nicht gefroren ist, geht man mit der Gießkanne in den Garten und versorgt den Bambus. Das ist zwar oft für die Nachbarn ein seltsames Bild, aber nach einigen Jahren habe sie sich auch daran gewöhnt oder vielleicht sitzt auch bei denen im Garten ein Bambus. Dann wissen die auch von dieser Priorität des Gießens bestens Bescheid.
Ohne die Wasserzufuhr im Winter würde die Pflanze so eingepackt zwar nicht erfrieren, dafür aber verdursten. Nur bei guter Pflege kann man sich weiter an ihr erfreuen.
Bildquelle: rosmary@flickr.com
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